Handgestricktes aus unserer Werkstatt:
Modellbahnbau in Schmalspur0 ist was für Selbermacher, zumindest wenn es sich um Modelle
nach deutschen Vorbildern handelt. Die Industrie hat in dieser Baugröße noch nie eine rentable Nische vermutet; Märklins zaghafter
Einstiegsversuch mit der Produktreihe MINEX wurde bereits nach wenigen Jahren wieder aufgegeben. Und nachdem kürzlich auch die Firma
Fleischmann als zuletzt noch einziger Großserienhersteller ihre Produktlinie "Magic Train" eingestellt hat, sind nur noch einige wenige
Kleinserienhersteller geblieben, die diese Marktlücke bedienen. Natürlich liegen bei deren geringen Stückzahlen und
den zumeist sehr feinen Ausführungen die Preise schon auf einem Niveau, das das Modellbahn-Budget deutlich übersteigen kann. Auf dem
Weg zur eigenen Anlage oder zum eigenen Fahrzeugmodell führt dann kein Weg mehr am Selbstbau vorbei.
Gerade das macht jedoch
für viele den großen Reiz dieser Baugröße aus und für einige Zeitgenossen fängt Modellbahn sogar erst beim vollständigen
Selbstbau richtig an. Die Wege dahin können sehr individuell sein und reichen vom Umbau einfacher Industriemodelle oder den Neuaufbau
aus verschiedensten Einzelkomponenten bis hin zu eigenen Neukonstruktionen und deren Bau aus den handelsüblichen Basismaterialien.
Hier sind
einige Beispiele gezeigt, die in unseren diversen Bastelwerkstätten entstanden sind oder sich - was meistens der Fall ist - im Bau
befinden.
Für diesen 3-achsigen G-Wagen lieferte ein regelspuriger G10 den Aufbau.
Für diesen "klassischen" Lenz-G-Wagen musste ein MT-Basisfahrzeug heftig umgebaut werden.
Der meterspurige SNCV-O-Wagen enstand aus Polystyrol und gelasertem Karton.
Die drei 0e-Güterwagen nach Vorbildern der RüKB und der RSE haben umgebaute MT-Fahrwerke und Aufbauten aus Pertinax.
Manches ensteht auch aus Bausätzen diverser Kleinserienhersteller...
.....oder im vollständigen Selbstbau.